NIS-ClientUm mit dem NetworkInformationSystem netzweite Namensauflösung zu benutzen, muss der Client entsprechend eingerichtetet werden.
Für den Betrieb als Client wird benötigt:
Start/Stop durch rcypbind, Automatischer Start beim Booten durch Eintrag in entsprechende Runlevel.
ypserver 192.168.101.8
ypserver 127.0.0.1
Sofern der Client auch Slave-Server des YP-Dienstes ist kann er als zweiter/letzter Rechner eingetragen werden. Netzausfälle können dadurch überbrückt werden.
/etc/passwd:
......
rk:x:500:100:Rainer Kulhanek:/home/rk:/bin/bash
gast:x:502:100:fuer Zugriffe von aussen:/home/gast:/bin/bash
test80:x:503:100:test test:/home/teste80:/bin/bash
+::::::
/etc/group:
.....
maildrop:x:59:
mailman:x:67:
fou4s::500:
+:::
Die letzten Zeilen (mit einem Pluszeichen an erster Stelle) bewirken, das bei libc5-Systemen nach dem erfolglosen Durchsuchen der Datei der YP-Dienst befragt wird.
/etc/nsswitch.conf:
#
# /etc/nsswitch.conf
#
passwd: files nis
group: files nis
#passwd:compat
#group: compat
hosts: nis files dns
networks: files dns
Hiermit wird festgelegt, welche Namensverzeichnisse bzw. -dienste in welcher Reihenfolge durchsucht werden.
*1
Die netzweit zu verteilenden Angaben müssen keineswegs in den Standarddateien
abgelegt werden. Es ist möglich und sicherer, diese in eigenen Dateien einzutragen
und diese Daten netzweit anzubieten.
Vorteil: Netzbenutzer können sich am NIS-Server nicht anmelden, obwohl ihre Authentifizierung von dort erfolgt.
In diesem Fall muss die Datei u.U. /var/yp/Makefile manuell oder mittels Yast etc. angepasst werden.